Festivals & Awards

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Awards

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Begründung der Jury BESTER DOKUMENTARFILM

Mit bezwingender visueller Kraft entführt uns SCHULTERSIEG in die Welt von vier jungen Ringerinnen in einem deutschen Elite- Sportinternat. Sanft, behutsam und unaufdringlich verlässt sich der Film auf die Kraft seiner Figuren. Wir kommen den jungen Athletinnen verstörend nah und erhalten tiefen Einblick in ihre von Leistungsdruck und Wettbewerb geprägten Lebensrealität. Im Spannungsfeld zwischen beeindruckendem Kampfgeist einerseits, aber auch tiefer Verletzbarkeit und Verunsicherung andererseits, vertraut SCHULTERSIEG der Kraft des visuellen Erzählens. Mit Sensibilität und klarer Haltung konzentriertsich die Regisseurin Anna Koch im dramaturgischen Aufbau nicht allein auf den Ausgang der Wettkämpfe, sondern vor allem auf die Beziehung zwischen den jungen Athletinnen und dem von Ehrgeiz getriebenem Trainerstab. SCHULTERSIEG ist damit mehr als eine Fallstudie junger Leistungssportlerinnen. Der Film ist ein cineastisches Erlebnis dass uns emotional, ja fast physisch berührt hat.

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Begründung der Jury BESTE KAMERA

SCHULTERSIEG überzeugt nicht nur durch sein konsequentes visuelles Konzept, sondern auch durch die hohe Sensibilität und Konzentration der Kameraführung. In jedem Moment spürt man das Vertrauen der Protagonistinnen und erlangt dadurch eine beeindruckende Nähe. Julia Lemke gelingt mit ihren Bildern eine bemerkenswerte Entsprechung von gestalterischer Form und erzählerischer Substanz: rau, lebendig, physisch fühlt sich die Kamera in diese ungewöhnliche Welt ein und schafft ein fesselndes visuelles Erlebnis, welches die Barriere zwischen Zuschauer und Handlung in den stärksten Momenten des Filmes beinahe auflöst. Die physischen und psychischen Schmerzen der jungen Protagonistinnen übertragen sich dadurch in einer fast schwer zu ertragenen Wucht auf den Zuschauer.

 

Die Begründung der Jury GRANIT Hofer Dokumentarfilmpreis

Vier junge Mädchen wollen Ringerinnen werden. Der Film begleitet sie auf dem Weg durch die harte Sportschule von Kindern zu jungen Erwachsenen. Die Mädchen und ihre Kämpfe werden zum allgemeingültigeren Sinnbild für das Ringen mit sich selbst, für Härte, Schmerz und Lebenskampf, aber auch Zartheit und Verletzbarkeit. Virtuos montiert, packt der Film den Zuschauer vom ersten Moment an und schafft mit seiner wunderbaren Kameraarbeit eine emotionale Dichte, die uns im wahrsten Sinne des Wortes körperlich mitnimmt.

 

Festivals

  • 46. Lubuskie Lato Filmowe in Łagów (Poland) 2017

  • 25. Deutsches Kinder-Medien-Festival GOLDENER SPATZ (Germany) 2017

  • 19. SEOUL International Women's Film Festival SWIFF (Korea) 2017

  • 19. Festival de Cine Aleman in Madrid (Spain) 2017

  • 57. ZLIN International Film Festival for Children and Youth (Czech Republic) 2017

  • 32. DOK.fest München (Germany) 2017

  • 5. CinéDOC-Tbilisi (Georgia) 2017

  • 13. Achtung Berlin - new berlin film award (Germany) Best Documentary, Best Cinematography 2017

  • 14. Neisse Film Festival (Czech Republic, Germany, Poland) 2017

  • 46. International Student Film Festival Sehsüchte Potsdam (Germany) 2017

  • 19. BAFICI Buenes Aires (Argentina) 2017 

  • Den Norske Dokumentarfilmfestivalen Volda (Norway) 2017

  • 4. Filmfest Schleswig-Holstein (Germany) 2017

  • 31. SXSW Festival Austin, TX (USA) 2017

  • 30. International Documentary Filmfestival Amsterdam (Netherlands) 2017

  • 25. dokumentART Neubrandenburg (Germany) 2016

  • 50. International Hof Film Festival (Germany) 2016, GRANIT Best Documentary